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Über Diamanten

Hintergrundinformationen

Wir von DiamondsByMe bemühen uns darum, Ihnen nur die allerschönsten und besten Diamanten zu präsentieren, da wir die Meinung vertreten, dass der Kauf eines Diamanten etwas ganz Besonderes ist. Um Ihnen bei der Wahl des Diamanten zu helfen, haben wir probiert, die Geschichte des Diamanten bestmöglich zu erzählen. Das Kaufen eines Diamanten kann, auch durch unsere guten Preise, als eine echte Investition gesehen werden. Der Preis eines Diamanten hängt von vielen Faktoren ab, deshalb ist es gut, über etwas Hintergrundwissen verfügen zu können. Auf unserer Seite haben wir Ihnen eine Übersicht der verschiedenen Diamanttypen bereitgestellt. Mit Hilfe unserer umfassenden Diamanten-Datenbank können Sie vielleicht sogar selbst eine Entscheidung treffen, wir empfehlen Ihnen jedoch, die untenstehenden Erklärungen genau zu lesen. Wenn Sie bei uns einen Diamanten kaufen, können Sie davon ausgehen, dass dieser auf die richtige Art und Weise abgebaut und gehandelt wurde. Unsere Diamanten sind ebenfalls konfliktfrei und durch Kimberly zertifiziert.

1. Einleitung

Ein Diamant als Schmuckstück kann seine Schönheit vor allem in einer offenen Fassung entfalten (beachten Sie auch unsere Erläuterungen zu verschiedenen Fassungen). Wenn es sich um einen runden Diamanten handelt, dann ist dieser brillant geschliffen. Die Begriffe „Brillanten“ und „Diamanten“ werden oft von Juwelieren verwendet, wodurch manchmal Irrtümer entstehen können. Der Begriff „brillant“ steht für eine perfekt geschliffene Schleifart, wodurch das Licht im Stein am besten reflektiert wird und dieser ein wundervolles “Feuer” entfacht, sobald Sie ihn betrachten. Um dieses perfekte Ergebnis zu erhalten, muss der Stein im richtigen Verhältnis geschliffen werden. Jeder Stein wird per Hand geschliffen, sodass jeder Stein einzigartig ist. Der Stein kann dadurch wertvoller sein, als ein anderer. Gleichzeitig wird der Preis des Steins durch die Farbe des Diamanten bestimmt. Je weißer desto besser und umso teurer. Ein Diamant beginnt bei der Farbe Gelb und wird in dem Maße teurer, in dem die Farbe weißer wird. Wenn der Stein dann auch noch frei von Einschlüssen ist (kleine Unebenheiten, Verunreinigungen im Stein), wird der Diamant noch wertvoller.

Beim Kauf eines Diamanten gibt es also viele Faktoren, die den Preis bestimmen. Sie müssen deshalb vorher entscheiden, was wichtiger für Sie ist: Die Größe des Diamanten, oder wie schön er in Ihrem Schmuck strahlt. Hierbei kann es einen großen Preisunterschied geben. In unserem Kapitel ’Der Diamant und die 4C’ werden wir Ihnen mehr über diese Faktoren erzählen. Sie können natürlich auch jederzeit einen unserer Diamantenspezialisten anrufen, der sie dann gerne beraten wird.

2. Der Diamant und die 4C

Die 4 wichtigsten Faktoren eines Diamanten nennen wir die 4C, im Englischen bekannt als Cut, Carat, Color und Clarity. Jeder dieser Faktoren ist für das Bestimmen des Preises eines Diamanten sehr wichtig. Wir empfehlen Ihnen deshalb, diese Informationen genau zu lesen. Das Verstehen der verschiedenen Charakteristiken eines Diamanten ist beim Kauf eines Steines essentiell, einerseits, um vom Kauf überzeugt zu sein, andererseits, um einen Stein zu finden, der zu ihrem Budget passt.

A. Cut – Schliff

Die wichtigsten Kennzeichen des Schliffs

  • Der Schliff ist das wichtigste Merkmal eines Diamanten
  • Ohne einen guten Schliff entsteht kein “Feuer” im Stein
  • Er macht den Stein zu einem gefragten Diamanten

Der Schliff eines Diamanten bestimmt größtenteils das Feuer eines Steins. Dieser Prozess des Schleifens und Polierens bestimmt die Form des Diamanten. Für jede Schleifart eines Diamanten sind die perfekten Verhältnisse definiert, gleichzeitig soll der Schleifer immer probieren, den Stein so groß wie möglich zu lassen. Da ein Diamant ein Stein ist, der selten und in verschiedenen Größen gefunden wird und zusätzlich oftmals Verunreinigungen in sich trägt, muss ein Schleifer manchmal Zugeständnisse beim Schleifen machen. Es kann also sein, dass ein geschliffener Diamant auffällig von den perfekten Verhältnissen abweicht. Wir sprechen bei einem tief geschliffenen Stein von einem Nagel, hierbei “rinnt” das Licht sozusagen aus dem Stein hinaus. Bei einem flach geschliffenen Stein sprechen wir von einem Fischauge. Wenn ein Diamant auf diese Art und Weise geschliffen wurde, wird er insgesamt wenig “Feuer” haben und deshalb nahezu tot wirken. Das prächtige Farbenspiel, das normalerweise durch einen Diamanten zum Vorschein gebracht wird, wird dann nicht entstehen. Bei einem perfekten Schliff dringt das Licht in den Stein und wird dort reflektiert, wodurch das Licht an der Außenseite wieder hervorbricht.

Ein guter Schliff entspricht folgenden Kriterien:

  • Die Anzahl der Facetten
  • Symmetrie und Größe der Facetten
  • Verhältnis zwischen Kalette und Pavilion
  • Verhältnis zwischen Tafel und Rondiste
  • Breite der Rondiste
  • Der Schliff ist perfekt, wenn das Licht bestmöglich reflektiert, wodurch das beste “Feuer” des Diamanten zum Vorschein kommen kann.

Der Schliff kann in vier Einstufungen eingeteilt werden:

Excellent = Ideal
Wir sprechen dann von einem perfekten Glanz, der frei von Flecken ist. Die besten Proportionen und die optimale Symmetrie sind hier zu finden; das komplette Licht, das in den Diamanten fällt, kommt zum Ausdruck. Dies ist ein sehr seltener Schliff.

Very good
Sehr guter Glanz mit keinen oder kaum sichtbaren äußerlichen Unebenheiten; sehr gute Verhältnisse und eine sehr gute Symmetrie.

Good
Guter Glanz mit einer Anzahl externer Unebenheiten, Verhältnisse weisen leichte Abweichungen auf, die Facetten besitzen eine gute Symmetrie.

Fair
Etwas weniger Glanz; einige große äußerliche Unebenheiten; die Proportionen und die Symmetrie weisen Abweichungen auf.

Diese Einstufungen werden immer im Zertifikat angegeben und sind deshalb sehr wichtig. Durch diese Angaben wissen Sie also eigentlich sofort, ob ein Stein glänzt; und “Feuer” hat. Wir empfehlen Ihnen nur Diamanten zu kaufen, die mindestens die Einstufung Very Good oder Excellent/Ideal besitzen, um einen möglichst schönen Stein zu erhalten.

B. Carat – Karat

Wichtige Punkte:

  • Das Gewicht eines Diamanten bestimmt nicht die Größe eines Diamanten. Falls der Diamant nicht gut geschliffen wurde, kann er kleiner oder größer sein. Sie finden mehrere Diamantenübersichten mit Millimeterangaben, hierbei handelt es sich immer um den Durchmesser.
  • 1 Karat wiegt 0,2 Gramm

Wenn wir über das Karat eines Diamanten sprechen, geht es um das Gewicht eines Diamanten. 1 Karat wiegt 0,2 Gramm. Früher gab es noch keine exakten Messmethoden, deshalb wurde mit der Saat des Johannisbrotbaumes gewogen. Die Samenkörner, die von diesem Baum stammten, besaßen immer das exakte Gewicht von 0,25 Karat oder 0,05 Gramm. So wie ein Euro aus 100 Cent besteht, besteht ein Karat aus 100 Punkten. Einen Diamanten mit 50 Punkten nennen wir ein halbes Karat usw. Ein halbes Karat wird dann als 0,50 ct bezeichnet.
Es muss immer darauf geachtet werden, dass das Karat-Gewicht nicht unmittelbar mit der Größe des Diamanten übereinstimmt. Wenn der Diamant schlecht geschliffen wurde, kann er größer oder kleiner sein. Deshalb geben wir auf unserer Seite auch immer die Durchschnittsgröße eines Steins an. Natürlich können Sie davon ausgehen, dass der Diamant größer sein wird, wenn das Karat Gewicht auch höher ist. Hierdurch wird auch deutlich, wie wichtig der Schliff ist, denn ein perfekt geschliffener Stein kann durch seinen perfekten Schliff größer wirken, als ein schlecht geschliffener Stein.

Es kostet sehr viel Arbeit, einen Diamanten zu finden, vor allem, wenn es ein größerer Diamant sein soll. Deshalb steigt der Preis eines Diamanten ab 0.50 ct extrem schnell. Wenn wir von einem Diamanten einer bestimmten Qualität ausgehen, und die Preise vergleichen, können Sie den Unterschied sehr gut sehen:
0,25 ct Preis 450 €
0,50 ct Preis 1500 €
1,00 ct Preis 3800 €

Beim Kauf eines Diamanten ist es ebenfalls sehr wichtig, auf Ihre eigenen Finger zu achten. Wenn Sie kleine Finger haben, wird ein Diamant in einer offenen Fassung schnell die richtige Größe haben. Wenn Sie große Finger haben, wird ein Diamant vielleicht etwas kleiner wirken. Sollte Ihr Budget keinen Kauf eines größeren Diamanten zulassen, ist es vielleicht praktischer, ein Schmuckstück auszuwählen, bei dem der Diamant in einer Fassung platziert ist, die einen großen Rand besitzt, sodass der Diamant größer wirkt. Zur Beratung können Sie natürlich immer gerne mit unseren Juwelenspezialisten Kontakt aufnehmen.

C. Color – Farbe

Wichtige Punkte:

  • Die Farbe D ist am schönsten, Z ist am wenigsten schön.
  • Bei der Farbe eines Diamanten geht es eigentlich darum, dass der Diamant möglichst wenig Farbe aufweist.

Die weiße Farbe eines Diamanten ist sehr selten. 90% der Diamanten, die gefunden werden, haben einen leicht gelben Ton. Die Farbe eines Diamanten wird durch eine Skala mit den Werten D bis Z bestimmt, wobei D für den farbneutralsten (weißesten) Diamanten steht. Die Kategorien D bis einschließlich F sind so gut wie farblos und die Kategorien G bis J sind fast farblos. Bei einem Diamanten ab der Farbe K können Sie das Gelbliche des Diamanten immer deutlicher erkennen. Der Preis des Diamanten wird durch die Farbe bestimmt: Je “weißer” und farbloser der Stein ist, desto größer ist sein Wert. Diese Farbcodes werden gemeinhin in Gütesiegeln verwendet. Oft kommen auch die Bezeichnungen River, Top Wesselton und Wesselton vor. Nachstehend können Sie sehen, zu welchen Farbcodes diese Bezeichnungen gehören:

Je weißer der Stein ist, desto schöner ist die Reflektion des Lichts im Stein, das in prächtigen Regenbogenfarben gebrochen wird. Diese wunderschönen Regenbogenfarben strahlen dann aus dem Stein heraus. Bei einem gelblicheren Stein werden Sie diese Farben seltener sehen können. Als Ausnahmen dieser Farbregel gelten die farbigen Diamanten, die auch Fancy Diamonds genannt werden. Diese Diamanten gibt es in den Farben gelb, rot, blau, braun und schwarz. Die Fancy Diamonds werden anders eingestuft und können manchmal, abhängig von der Farbintensität, etwas teurer sein, als ein perfekter weißer Diamant. Für die meisten besonderen Farben gilt, dass 1 Stein von 100.000 gefundenen Steinen eine besondere Farbe besitzt.

Um Ihnen vermitteln zu können, wie der Farbverlauf in den Farbcodes aussieht, haben wir eine kleine Übersicht erstellt, die Sie nachstehend betrachten können. Dies ist natürlich nur eine ungefähre Merkmalsübersicht.

Ein vollkommen farbloser Diamant wird oft auch mit dem Wort ‘River’ gekennzeichnet, da diese Diamanten eine Art blaue Glut aufweisen. Wenn Sie bei uns einen Diamanten kaufen, benutzen wir ein sogenanntes Farbmuster für Sie, um die Farbe des Diamanten zu bestimmen. Das Muster besteht aus einer Anzahl verschiedenfarbiger Steine. Wenn Ihr Diamant auf einem weißen Papier mit der richtigen Beleuchtung neben diese Steine gelegt wird, kann man gut erkennen, zu welchem Farbcode Ihr Diamant gehört.
Die Farbe eines Diamanten ist vielleicht der zweitwichtigste Aspekt eines Diamanten. Dem menschlichen Auge fällt als erstes der Glanz auf und danach die Farbe eines Steins.

D. Clarity – Reinheit

Ein Diamant ist ein Naturprodukt und entsteht unter enorm hohem Druck. Ein Diamant, der keine Einschlüsse (inclusions) in sich trägt, ist sehr selten. Wir nennen ihn lupenrein. Für die Reinheit gibt es ebenfalls ein Einstufungssystem, dieses verläuft von FL-IF-LC(lupenrein) bis P3 (auffällige Verunreinigungen). Damit dieses System immer gleich funktioniert, werden bei der Einstufung des Diamanten zehnfach vergrößernde Lupen unter Tageslicht verwendet. Wenn ein Mikroskop verwendet wird, würde man natürlich mehr sehen können. Das ungeschulte Auge wird in den Einstufungen IF bis SI2 ohne Lupe keine Verunreinigungen im Stein sehen. Nachstehend können Sie eine Übersicht sehen, wie das ungefähr aussehen sollte:


Einschlüsse entstehen durch Verunreinigungen in Form von kleinen Rissen, Resten von anderen Mineralien oder Stickstoff. Da es bei einem Diamanten darum geht, dass das Licht bestmöglich reflektiert wird, ist es wichtig, dass sich im Stein möglichst wenige Einschlüsse befinden. Schon ein kleiner Fleck im Stein sorgt dafür, dass das Licht schlechter reflektiert werden kann. Nachstehend sehen Sie eine Übersicht über die Einstufungen der Einschlüsse:

FL/IF/LC Flawless/ Internally Flawless/ Loupe-clean
Mit der Lupe sind keine Verunreinigungen sichtbar

VVS1 und VVS2 Very very small internal characteristics
Die Verunreinigungen sind mit der Lupe nur schwer bis sehr schwer zu finden

VS1 en VS2 Very small internal characteristics
Die Verunreinigungen sind mit der Lupe relativ einfach zu sehen

SI1 en SI2 Small internal characteristics
Die Verunreinigungen sind mit der Lupe ziemlich bis sehr einfach zu sehen

P1 Pique 1
Die Verunreinigungen können nur schwer vom bloßen Auge an der Oberseite des Diamanten gesehen werden

P2 Pique 2
Die Verunreinigungen sind mühelos mit dem bloßen Auge zu sehen und haben nur wenige Auswirkungen auf den Glanz

P3 Pique 3
Die Verunreinigungen sind sehr gut mit dem bloßen Auge zu sehen und haben Auswirkungen auf den Glanz

3. Fluoreszenz

Bei der Suche nach dem richtigen Diamanten ist die ‘Fluoreszenz’ eines Diamanten ein sehr wichtiges Merkmal. Bei der Onlinesuche nach einem Diamanten wird diese Eigenschaft jedoch sehr oft vernachlässigt. Manche Steine können perfekte Eigenschaften haben (4C) und besitzen trotzdem eine hohe Fluoreszenz.

Fluoreszenz ist die Emission des Lichts einer low-level Lichtquelle bei der Strahlenexposition an eine stärkere Lichtquelle (z.B. ultraviolettes Licht oder in manchen Fällen sogar Tageslicht). Diamanten mit einer niedrigen bis hohen Fluoreszenz besitzen eine leicht bläuliche Glut unter ultraviolettem Licht. Fluoreszierende Diamanten (farblos oder gelb) übertragen Licht nur unter ultravioletten Strahlen und hören damit auf, wenn die ultraviolette Quelle entfernt wird.
Ein Diamant mit einer starken Fluoreszenz kann etwas ölig oder milchig aussehen. Deshalb müssen Sie bei Ihrer Entscheidung für einen Diamanten darauf achten. Ausnahmen hiervon sind die farbigen Diamanten, da es dabei sein kann, dass es den Diamanten besonders schön macht. Achten Sie darauf, denn vielleicht sehen Sie es nicht; doch wenn Sie den Stein später verkaufen wollen, ist er nicht so wertvoll.

4. Diamantenschliff und Formen

Für einen Diamanten gibt es viele Schleifarten. Jeder Schliff hat seine eigenen einzigartigen Verhältnisse, wodurch der Glanz am besten zur Geltung kommt. Eine der bekanntesten Schleifformen ist der runde Schliff, auch Brillantschliff genannt. Um Ihnen eine ungefähre Übersicht über die Bezeichnungen zu geben, finden Sie nachstehend eine Zeichnung eines Diamanten, die durch die Bezeichnungen der Schleifarten ergänzt wurde.

Tafel (table)
Die Tafel eines Diamanten ist die oberste flache Partie des Steins. Durch diese Tafel soll das meiste Licht reflektiert werden, sodass der Diamant sein “Feuer” entfacht.

Rondiste (Girdle)
An der Rondiste ist der Diamant am breitesten, der Rand darf nicht zu scharf und nicht zu breit sein. Sofern Ihr Diamant zertifiziert ist, sollten Sie in dieser Rondiste die Nummer des Zertifikats finden, die durch einen Laser eingefügt wurde. Die Nummer kann nicht mit dem bloßen Auge gelesen werden.

Kalette
Wenn ein Diamant perfekt geschliffen ist, treffen die Flächen so aufeinander, dass sie einen schönen Punkt formen. Falls der Punkt zu breit ist, kann dies eventuell durch die Tafel in Form eines schwarzen Punktes gesehen werden.

Pavilion (pavilion)
Der Pavilion ist die Unterseite des Steins ab der Rondiste. In diesem Teil wird das Licht reflektiert.

Polieren (polish)
Um einen Diamanten perfekt reflektieren zu lassen, muss er perfekt poliert werden. Während des Schleifens und Schneidens des Diamanten können Spuren auf der Oberfläche zurückbleiben, die entfernt werden müssen. Vor allem die Ecken und die Rondiste müssen nachgebessert werden.

Symmetrie (symmetry)
Ein Diamant, der vollkommen symmetrisch geschliffen ist, besitzt vollkommen gleiche Flächen und die optimalen Verhältnisse zwischen der Länger und der Breite der Schleifform. Je höher die Symmetrie, desto höher das “Feuer”

5. Die verschiedenen Schleifformen

Rund– round

briljant Dies ist natürlich der meist gewählte Schliff. Der Schliff, auch Brillantschliff geannt, wurde im Laufe der Jahre am meisten untersucht, um die optimale Schleifform zu finden, um den besten Glanz aus dem Diamanten zu holen. Der Brillantschliff besteht immer aus 57 Facetten. Wenn Sie einen Stein mit hohem Glanz suchen, können Sie neben der 4C am besten einen Stein mit der Schliffeinstufung Ideal oder Very Good mit einer perfekten Symmetrie wählen, der optimal poliert wurde.

Quadratisch – princess

princess Der quadratische Schliff ist nach dem runden Schliff eine der am häufigsten verwendeten Schleifarten. Bei einem Ring mit Seitensteinen werden oft princess geschliffene Steine als Seitensteine verwendet. Es ist deshalb auch ein beliebter Schliff für Diamanten in Verlobungsringen. Eine Reihe von princess geschliffenen Steinen erweckt den Eindruck eines langen Diamanten. Bei einem quadratisch geschliffenen Stein ist es wichtig, eine höchstmögliche Farbeinstufung zu wählen, da das Gelbliche in einem Diamanten bei diesem Schliff eher zur Geltung kommt. Wir empfehlen Ihnen minimal die Farbe H. Ein guter Schliff besitzt ein Längen-Breiten-Verhältnis zwischen 1 und 1.05. Dies können Sie auf dem Zertifikat nachsehen. Ein quadratisch geschliffener Diamant besitzt normalerweise 76 Facetten.

Rechteckig– Emerald

Emerald Der emerald Schliff ähnelt dem princess Schliff. Der Diamant wirkt, wenn er als einziger Stein in einer Fassung verwendet wird, schnell größer. Da die Tafel bei diesem Schliff sehr groß ist, sind eventuelle Einschlüsse eher zu sehen als bei einem Brillantschliff. Deshalb ist es empfehlenswert, mindestens eine Qualität zu wählen, die höher ist als VS2. Ein guter Schliff besitzt ein Längen-Breiten-Verhältnis zwischen 1.30 und 1.40. Dies können Sie im Zertifikat nachsehen.

Oval – oval

oval Der ovale Schliff wird im Schmuck oft mit brillant geschliffenen Diamanten kombiniert. Der Glanz eines ovalen Schliffs kann relativ gut mit dem Glanz eines Brillantschliffs verglichen werden. Ein guter Schliff besitzt ein Längen-Breiten-Verhältnis zwischen 1.33 und 1.66. Dies können Sie im Zertifikat nachsehen. Ein oval geschliffener Diamant besitzt normalerweise 56 Facetten.

Birne – pear

pear Der Birnenschliff ist ein Schliff, der nicht oft verkauft wird. Vor allem Menschen, die schon mehrere Diamanten besitzen, wählen oft diesen Schliff wegen der besonderen Form. Bei diesem Schliff müssen Sie darauf achten, dass Sie minimal die Farbe H wählen. Da eine Seite des Steines breit ist und die andere Seite spitz, wird das Licht in der Spitze gebündelt, weshalb möglicherweise eher die gelbe Farbe zum Vorschein kommt. Ein guter Schliff hat ein Längen-Breiten-Verhältnis zwischen 1.45 und 1.75. Dies können Sie im Zertifikat nachsehen. Ein peer geschliffener Diamant besitzt normalerweise 58 Facetten.

Herz – heart

heart Das Symbol der Liebe. Dieser schöne Schliff besitzt durch die vielen Facetten einen prächtigen Glanz. Oft wird dieser Schliff für einen Verlobungsring gewählt. Auch bei diesem Schliff müssen Sie darauf achten, dass Sie nicht eine zu niedrige Farbstufe wählen, wir empfehlen Ihnen, minimal die Farbe H zu wählen. Ein guter Schliff hat ein Längen-Breiten-Verhältnis zwischen 0.90 und 1.10. Dies können Sie im Zertifikat nachsehen.

6. Eigenschaften eines Diamanten.

Was macht einen Diamanten zu etwas Besonderem? Ein Diamant ist bekanntlich der härteste Edelstein der Welt. Diese Härte wird nach der Mohs-Skala gemessen. Auf dieser Skala besitzt ein Diamant die Härte 10 und besteht aus Kohlenstoff. Der Diamant hat seinen Namen auf Grund seiner Härte erhalten, die griechische Bezeichnung lautete nämlich ‘adamas’ : der Unbezwingbare. Gleichzeitig besitzt ein Diamant auch noch den schönsten Glanz, der auch durch die Härte verursacht wird. Ein Diamant kann nur mit einem Diamanten geschliffen werden, weshalb das Schleifen eines Diamanten so kostbar ist. Nur Spezialisten, die jahrelang üben mussten, können die Topsteine schleifen. Diamanten werden nicht nur im Schmuck verarbeitet, sondern werden ebenfalls oft in industriellen Bereichen für das Schleifen und Schneiden von Produkten verwendet. 8% aller gefundenen Diamanten werden zu Edelsteinen in Schmuckstücken.

7. Wichtige Diamanten

Einige Diamanten sind wegen Ihrer Größe, wegen optischen Merkmalen oder wegen ihrer abenteuerlichen Vergangenheit bekannt und berühmt.

  • Darya-ye Noor (Ozean des Lichts): Geschätzt 182 Karat, aus Indien, im Besitz der iranischen Regierung.
  • Dresdner Grüner Diamant: 41,00 Karat, wahrscheinlich aus Indien. Früheste Geschichte nicht bekannt. Im Jahre 1742 von Friedrich August II., Kurfürst von Sachsen, für 400.000 Taler gekauft. Wird im Grünen Gewölbe in Dresden aufbewahrt.
  • Hope-Diamant: 45,52 Karat. Tauchte 1830 im Handel auf und wurde vom Bankier H.Ph. Hope gekauft. Wahrscheinlich aus einem gestohlenen Stein geschliffen. War auch ein Teil der französischen Kronjuwelen. Seit 1958 im Smithsonian Institute in Washington.
  • Stern von Afrika (auch Cullinan I): 530,20 Karat. Erhalten aus dem Cullinan, mit 3106 Karat der größte Rohdiamant, der jemals gefunden wurde. Zusammen mit 104 anderen Steinen durch den Diamantschleifer Asscher in Amsterdam im Jahre 1908 geschliffen. Ziert das Zepter der Königin von England. Wird im Tower of London aufbewahrt. Der Stern von Afrika war bis 1997 der größte geschliffene Diamant.
  • Sancy: 55 Karat. Allem Anschein nach von Karl dem Kühnen getragen (um 1470): Im Jahre 1570 durch den französischen Gesandten Seigneur de Sancy in der Türkei erstanden. Seit 1906 im Besitz der Familie Astor in London.
  • Tiffany: 128,51 Karat. Wurde im Jahre 1878 in der Kimberley-Mine in Südafrika mit einem Rohgewicht von 287,42 Karat gefunden. Durch die Juweliers Firma Tiffany in New York erworben. In Paris mit 90 Facetten geschliffen.
  • Koh-i-Noor: 108,93 Karat. Ursprünglich in runder Form mit 186 Karat im Besitz von indischen Fürsten. 1739 durch den Schah von Persien erworben. Kam später in den Besitz der Britischen Ostindien-Kompanie, die ihn 1850 Königin Victoria schenkte. Neu geschliffen erhielt er zuerst einen Platz in der Krone von Königin Mary, der Ehefrau von George V., und später in der Krone der Königinmutter Elizabeth. Wird im Tower of London aufbewahrt.
  • Cullinan IV: 63,60 Karat. Einer der 105 Steine, die aus dem Cullinan geschliffenen wurden. Befindet sich in der Krone von Königin Mary. Kann auch aus der Krone gelöst und als Brosche getragen werden. Wird im Tower of London aufbewahrt.
  • Nassak: 43,38 Karat. Hatte ursprünglich mehr als 90 Karat, befand sich in Indien in einem Shiva-Tempel in der Nähe von der Stadt Nasik. Gelangt 1818 als Kriegsbeute in britische Hände. 1927 in New York neu geschliffen. Befindet sich nun im Privatbesitz in den Vereinigten Staaten.
  • jah: 88,70 Karat. Stammt aus dem Iran, ist teilweise poliert. Er besitzt drei Inschriften mit Herrschernamen. Wurde 1829 dem Zaren Nicolaas I. von Russland geschenkt. Zur Zeit im Kreml in Moskau.
  • Florentiner oder Großherzog der Toskana: 137,27 Karat. Sagenumwobene früheste Geschichte. 1657 im Besitz der Medicis in Florenz. Im 18. Jahrhundert in der Krone der Habsburger, danach als Brosche verwendet.
  • Das Gelöbnis von Lesotho: 603 Karat. Einer der größten, unbearbeiteten Diamanten, die jemals gefunden wurden.

8. Farbige / behandelte Diamanten

Diamanten sind in vielen Farben erhältlich, wovon ungefähr 1 Stein von 10.000 Steinen eine schöne bunte Farbe besitzt. Diese Farben können manchmal teurer als ein schöner weißer Diamant sein.

Eine der meist gefundenen Farben ist der gelbe Diamant. Wenn dieser Stein die richtige Intensität aufweist, kann es eine prächtige gelbe Farbe sein. Mit dem technischen Wissen der heutigen Zeit ist es möglich, nahezu jede Farbe in einen Diamanten zu übersetzen. Oft wird das bei Diamanten gemacht, die schon eine schöne Farbe besitzen, welche dann nur weiter angepasst wird. Bei farbigen Diamanten muss darauf geachtet werden, ob es ein unbehandelter oder ein synthetischer Diamant ist. Wenn Sie einen zertifizierten Diamanten kaufen, können Sie dies im Zertifikat überprüfen.

EEs gibt verschiedene Behandlungsmethoden für einen Diamanten:

  • Beschichtung: Durch eine spezielle Beschichtung aus Plastik und Chemikalien wird eine Schicht über den Diamanten gelegt, wodurch dieser eine bessere Farbe erhält.
  • HPHT: Dies steht für hohen Druck mit hoher Temperatur. Durch diese Technik können Diamanten in nahezu jeder Farbe hergestellt werden. Solche Behandlungen müssen deutlich auf einem Zertifikat angegeben werden.

Die heutige Technik macht es möglich, auch Diamanten mit Einschlüssen zu verbessern.

EEs gibt zwei Behandlungsmethoden:

  • Laserdrilling: Hierbei wird mit einem Laserstrahl ein Weg zum Einschluss gebohrt. Danach kann die Verunreinigung entfernt werden und das Loch wird wieder gefüllt.
  • Risse füllen: Durch das Spritzen von einer Art Glas können kleine Risse weniger sichtbar gemacht werden. Auch das wird auf dem Zertifikat angegeben.

Es ist äußerst wichtig, dass sie beim Kauf eines Steins das Zertifikat des Diamanten immer sehr genau lesen.

9. Wie wird ein Diamant gefunden?

Diamanten werden in primären und sekundären Ablagerungen gefunden. Eine primäre Ablagerung ist beispielsweise der Eruptivschlot eines Vulkans. In solchen Eruptivschloten setzen sich Kimberlite ab, in diesen Kimberliten können sich schließlich Diamanten bilden. Diese Diamanten entstehen unter einem enorm hohen Druck und einer hohen Temperatur in einer Tiefe von ungefähr 80 km. Eine sekundäre Ablagerung entsteht dadurch, dass die Diamanten aus ihrer ursprünglichen Umgebung gelöst werden und beispielsweise durch Flüsse weiter transportiert werden. Diamanten werden in Südafrika, Asien, im Ural, in Australien und Amerika gefunden. Meistens werden Diamanten durch offene Minenarbeiten gefunden, bei denen ein Stück Boden bis zur edelsteinhaltigen Schicht aufgegraben wird.

10. Zertifizierung

Es gibt verschiedene Zertifikate. Wir arbeiten mit HRD, GIA und IGI Zertifikaten. Diese drei Bezugsquellen sind für ihre guten Zertifikate bekannt und werden überall respektiert. Die Zertifikate werden durch Experten auf dem Gebiet der Edelsteinkunde mit Hilfe der modernsten Geräte erstellt.

HRD steht für den ‘Hohen Rat der Diamanten’. Dies ist die offizielle Vertretung des belgischen Diamantenhandels, der Hauptsitz befindet sich deshalb in Antwerpen. Der HRD erstellt zwei Sorten von Zertifikaten, von denen das HRD Diamantenzertifikat das meist verbreitete ist und für Steine ab 1.00 ct gilt. Alle wichtigen Elemente der Diamantenbeschreibung werden in diesem Zertifikat genannt. Für Steine unter 1.00 ct gibt es den HRD Diamantenidentifikationsbericht, in denen die wichtigsten Punkte besprochen werden.

IGI steht für das International Gemmological Institute, was eines der ältesten gemmologischen Institute Antwerpens ist. Dieses Zertifikat ist in allen Informationen äußerst detailliert.

GIA steht für das Gemmological Institute of America. Das GIA war einer der Mitbegründer des Einstufungssystems, das zurzeit von allen benutzt wird.

Wenn Sie einen zertifizierten Stein kaufen, wird dieser meistens versiegelt mit dem Zertifikat geliefert, somit ist es nicht möglich, den Stein auszutauschen. Heutzutage wird bei größeren Diamanten zusätzlich die Nummer des Zertifikats mit Hilfe eines Lasers in die Rondiste graviert. Diese Nummer kann nicht mit dem bloßen Auge, sondern nur mit einer stark vergrößernden Lupe gesehen werden.

Wenn Sie bei uns einen Diamanten kaufen, wird jeder Diamant der größer als 0.30 ct ist, mit einem Zertifikat geliefert. Wenn Sie einen Diamanten kaufen, empfehlen wir Ihnen, immer nach einem Zertifikat der drei vorgestellten Stellen zu fragen. Unser Onlinesystem gibt Ihnen die Möglichkeit, einen Stein auszusuchen und online ein Zertifikat ansehen zu können. Auf diese Art und Weise können Sie die Steine perfekt vergleichen. Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie immer mit einem unserer Diamantenexperten Kontakt aufnehmen.